Orthopädische Schuhe für angenehmes Laufen

Deformationen des Fußes, falsche Hüftstellung, verschieden lange Beine, Arthrose, Diabetes und einiges mehr – die Liste der Krankheitsbilder, bei welchen besondere Schuhe ärztlich verschrieben werden, ist lang und vielfältig. Besteht eine medizinische Grundlage, bezahlen gesetzliche Krankenkassen einen Großteil oder sogar die gesamten Kosten der Maßanfertigungen. Wer dieses Schuhwerk aus eigener Tasche zahlen muss, kann in der Regel mit Kosten von 750 bis 1300 Euro rechnen. Für die präzise Konstruktion ermittelt ein Orthopädieschuhtechniker die exakten Trittspuren der Füße. Auf dieser Basis werden ein Fußmodell aus Holz sowie Probeschuhe gefertigt.

Aufgrund ästhetischer Überlegungen verwerfen aber um die 70 % aller Personen, die eigentlich medizinische Schuhe benötigen würden, eine Anschaffung. Unter anderem ist das Erscheinungsbild der Schuhe dadurch bestimmt, dass ihre Absätze nicht höher als 4 cm sein dürfen. Auch Einlagen müssen Platz in ihnen finden. Zudem ist es wichtig, dass das Material weich ist und der Fuß genug Raum hat.

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